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Das KulturMagazin mit Leidenschaft

1. Leverkusener KLEINKUNSTPREIS Verleihung des "Goldenen Löwen"

Am Freitag, den 07.12.2018 präsentiert MARIO EL TORO in Kooperation mit Mecky Events und Unterstützung der Bayer/Kultur den 1. Leverkusener KLEINKUNSTPREIS in der SCALA, Leverkusen. Vom Veranstalter wurden ohne vorheriges Auswahlverfahren sechs hochtalentierte Nachwuchskünstler ausgesucht. Die sechs Protagonisten („Frollein Julia“, „Simon und Ingo“, „Ella Anschein“, „Sim Panse“, „Micha Marx“ und Viktoria Burkert“) aus den Genres Musik, Poetry Slam, Kabarett und Comedy werden dem Publikum jeweils 15 Minuten ihr Programm vortragen. Das Publikum und eine 5köpfige Jury wird dann in einer gleichberechtigten 50:50 Gewichtung die Preisträger ermitteln (1. Preis 500,00 € plus die Möglichkeit in 2019 mit einem Soloprogramm aufzutreten, 2. Preis 500,00 € und 3. Preis 300,00 €). Einlass 19:00 Uhr, Beginn 19:30 Uhr. Karten 12,50 € im Vorverkauf unter www.eventim.de

Eva Besnyö Photoreise

Heute bekommen wir viel zu viele Bilder zu sehen.  Visualisierung begleitet unseren Alltag. Ob man in Instagram schaut oder auf Facebook, Bilder, Bilder, Bilder. Du kennst schon die traumhaften Orte auf der Welt auswendig; du weißt genau wo deine Freunde sind und was sie gerade machen. Was essen sie, mit was und woran haben sie Spaß. Daher sind Bilder heute nichts Besonderes mehr, aber gute Bilder schon. Was sind schöne Bilder? Die, die nicht nur mit Filter schön aussehen, sondern auch ohne. Die, welche keine unrealistischen Momente herüberbringen und der Realität nah sind. Bilder, die einen Sinn machen und in die Zeitgeschichte eintauchen können, aber auch authentisch sind. Die beim Angucken einen Kick machen und Inspiration auslösen. Bilder, die nicht sterben und immer aktuell sind. Solche Fotoaufnahmen hat die ungarische Fotografin Eva Besnyö mit uns geteilt. Ihre fantastische Ausstellung EVA BESNYÖ (1910–2003). PHOTOGRAPHIN Budapest, Berlin, Amsterdam im Käthe Kollwitz Museum“ Köln ist sehenswert. Verlängert bis zum 06. Januar 2019 werden dort mehr als 80 Vintage Prints dieser außergewöhnlichen Photographin aus sechs Jahrzehnten präsentiert. Mehr hier in Kürze

Georgien als Gastland auf der Buchmesse in Frankfurt

33 kunstvoll geschwungene Buchstaben des einzigartigen Alphabets, die zum UNESCO –Welterbe gehören, prägten das Motto des Ehrengastauftritts: Georgia - Made by Characters auf der Buchmesse in Frankfurt. Die Vielfalt von Kultur und Literatur wurde im Ehrengast-Pavillon (Forum/Ebene 1) erfahrbar. Im Raum spielen die Buchstaben eine bedeutende Rolle; die beeindruckende Gestaltung dürfen wir George Bokhua verdanken. Weiterlesen

Literatursalon EUTERPE - die einzige Möglichkeit für einen sinnvollen Austausch

Russland hat stets eine aggressive Politik gegenüber Georgien betrieben. Die Aggressionen erreichten im Kaukasuskrieg von 2008 seinen traurigen Höhepunkt – seitdem befindet sich nach Abchasien auch Südossetien unter russischer Besetzung. Seit der Unabhängigkeit Georgiens vor fast 30 Jahren versucht Russland immer wieder Einfluss über den politischen Werdegang des Landes zu üben und tut alles, um die Westorientierung des Landes zu behindern. Weiterlesen

© Martin Gerner

Der Kaukasus der Anderen

Martin Gerner, langjähriger ARD-Korrespondent und Deutschlandfunk-Autor, arbeitet zur Zeit an der Publikation „Der Kaukasus der Anderen“, ein Buch über Begegnungen mit georgischen Autoren, Übersetzern und Figuren der georgischen Gegenwartsgeschichte, das Anfang 2019 im Verlag des Deutschen Presserings erscheint. Das Vorhaben wird vom Literaturhaus Köln und der Karl Rahner Akademie unterstützt im Rahmen des Programms für die Frankfurter Buchmesse. Weiterlesen

Spontane Lesung

Ein Tisch im Zentrum des Raums. Die grüne Lampe auf dem Tisch schafft eine sehr gemütliche Atmosphäre. Hier fühle ich mich ich und irgendwie zu Hause. Langsam kommen Menschen rein und bringen jede Menge Geflüster mit. Bald geht es los, es ist 19:00 Uhr Abends. Der Lesetisch wird nun auch voll. Jeder bringt entweder eigene Texte oder ein Buch, Postkarten, Essays etc. mit, die hier gelesen werden und zwar spontan. Die zwei Schauspielerinnen Eva Marianne Kraiss und Anne Scherliess wissen vorher nicht was sie lesen werden. Weiterlesen

Lesen stärkt die Seele Voltaire

Es ist nicht nur bei guten Weinen so, sondern auch bei Büchern. Die Geschmäcker und Vorlieben sind sehr verschieden. Der eine hat Lust auf erotische Zeilen, die andere gerät bei Fantasy ins Schwärmen, der andere liebt die Spannung eines Krimis, andere mögen Autobiographisches und wieder andere vertiefen sich lieber in Sachthemen.  Deshalb möchten wir Sie auf unsere Literatur-Reise mitnehmen und an unseren unterschiedlichen Präferenzen teilhaben lassen. Wir wollen Ihnen etwas von unserer eigenen Lesefreude vermitteln, damit Sie einen ersten Eindruck von einem Buch bekommen können und dann vielleicht selbst schauen wollen, ob dies auch Ihren Vorstellungen entspricht. Buchvorstellungen lesen

Literarische Streifzüge

Nicht nur durchdenken, sondern tun

Die Dauer ist die Art der Weisen
Es ist früh morgens. Die Sonne versucht warm aufzugehen. Du stehst auf, ziehst deine Sportsachen an, Kopfhörer in das Ohr, läufst langsam und versuchst dabei rhythmisch zu atmen. Deine Lieblingssongs helfen dir die Stimmung zu halten und geben dir Kraft, die 15 Minuten lang zu schwitzen.

Das ausführliche Gespräch mit Herrn Dr. Albert Kitzler vom 24.01.2017 in Berlin Lesen

Nur der Himmel blieb derselbe

Der in 1982 in Bremen geborene Christopher Spatz promovierte 2015 nach Abschluss seines Studiums der Geschichte und Germanistik an der Humboldt Universität in Berlin zum Thema ostpreußische Wolfskinder. Er forscht zu Zwangsmigration im östlichen Mitteleuropa und Geschichte der Beziehungen Deutschlands zu Russland, Litauen und Polen. Des Weiteren ist er in den Bereichen Traumafolgen, Erinnerungstransfer und Familiengedächtnis tätig. Er gründete die Preußische Denkfabrik und veröffentlichte 2016 sein erstes Werk "Nur der Himmel blieb derselbe - Ostpreußens Hungerkinder erzählen vom Überleben" im Verlag Ellert & Richter.

Das ausführliche Gespräch mit Dr. Christopher Spatz vom 21.03.2017 in Hamburg Lesen

Perfekt inszeniert

Wenn der Wind sich dreht, lernen Steine tanzen

Die georgische Tänzerin, Choreographin und Schauspielerin Tamara Burduli hat bereits bei der Deutschland-Premiere des Bühnenstücks im November 2017 in Köln, mit ihrer schauspielerischen und tänzerischen Leistung absolut überzeugt. Die zweisprachige Theatrale Tanzperformance der Geschichte einer Suche nach Freiheit in der Ferne und einer Sehnsucht nach der verlorenen Heimat wurde durch die Ausdrucksstärke der Künstlerin in Gestik, Mimik und Körperbewegung für den Zuschauer zu einem mitreißenden Eintauchen in die Thematik der elementaren Lebensumstände von „Flucht“ und „Freiheit“. Weiterlesen

Aktuelles Gastspiel: Sonntag, 28. Oktober, 19:00 Uhr im Theater im Hof, Roonstraße 54, 50674 Köln
Karte 13 € / ermäßigt 10 €, Reservierung unter: 0157-57600939

Bitte, fang nicht von vorne an

Eine georgische Komödie in georgischer Sprache mit visualisierter Texteinblendung in Deutsch, von Otto Katamdze, Regie Lasha Sherozia, Schauspieler*in Tamara Burduli, Vako Mandzulashvili, Zaza Doksanovi. Aktuelle Vorstellung am Sonntag, 23. November 2018 um 19:00 Uhr (Karte 13 € / ermäßigt 10 € über Tickettelefon: 0159-03561857),im Metropol Theater, Eifelstraße 33, 50677 Köln. Weiterlesen

Antimedea

Georgien voll im Lampenfieber. Das Land war noch nie so präsent wie im Jahr 2018. Georgien wird bei der Frankfurter Buchmesse als Gastland anwesend sein. Viele Menschen sprechen mich an, was für ein Land das sein soll, Ob das ein schönes Land sei? Ob es für Touristen dort gefährlich sei? Meine Antwort lautet immer: Lesen Sie bitte das Buch „Das achte Leben“ von Nino Charatischwili und Sie können sich dann eine gute Vorstellung davon machen. Weiterlesen

Großes Kino

Alles über Menschen

Der in Deutschland und Georgien gedrehte Film „Alles über Menschen“ basiert auf Motiven des georgischen Schriftstellers Nodar Dumbadse und erzählt in neun Episoden von den komischen, tragischen und unerwarteten Situationen des Lebens; über das erste Gedicht und die letzte Hoffnung, die erste Liebe und den letzten Atemzug, über das erste Gespräch mit der Sonne und den letzten Dank an sie. Von Deutschland über die Hauptstadt Tibilisi in die Berge Georgiens. Die Dramaturgie ist angelehnt an eine Kurzgeschichte Dumbadses, in der die Sonne einen Tag lang verschiedene Menschen beobachtet und ihr Leben kommentiert. Nach der Köln-Premiere im September wird der Film nun im Rahmen des Events Kultur(+)genuss der Deutsch-Georgischen-Kulturbegegnungen, am 2. Dezember 2018, um 17:00 Uhr, im "Locura Am Kappeseng", Köln, gezeigt.

Pokot - Das Ökofilmdrama

„Pokot“, der Film von Agnieszka Holland machte Furore bei der diesjährigen Berlinale und gewann den Silbernen Bär für einen Spielfilm.  Der Spielfilm der 1948 geborenen Grande Dame der polnischen Filmkunst eröffnet neue Perspektiven. Der Titel „Pokot“ bedeutet im Deutschen so viel wie Jagdstrecke, also die nach einer Jagd in Reihe gelegte, zur Strecke gebrachten Tiere, auf English ist er „The Spoor“ betitelt, übersetzt „Die Spur“. Weiterlesen

Alles ist vergänglich, außer der Liebe und der Musik

Violina Petrychenko

Die junge Pianistin Violina Petrychenko wurde in der Ukraine geboren und hat bereits mit 6 Jahren das Klavierspiel begonnen. Sie studierte am Musikgymnasium in Saporoschje in den Hauptfächern Klavier und Musikwissenschaft. Später begann Violina ein Studium an der Nationalen Tschaikowsky-Musikakademie der Ukraine (Kiew) im Hauptfach Klavier. Weiterlesen

Lika Bibileishvili Portrait, CD-Vorstellung und Gespräch

Diese außerordentlich begabte, wie ebenso sympathische junge Pianistin, wurde 1988 in Batumi/Georgien geboren, lebt und wirkt seit 2008 in München, wo sie ihr Studium bei Prof. Franz Massinger an der Hochschule für Musik und Theater begann und 2011 bei dem renommierten Klaviervirtuosen Prof. Volker Banfield fortsetzte. Seit 2014 studierte sie in der Klasse des bekannten Pianisten Antti Siirala. Lika Bibileishvili hat 2015 natürlich auch ihr Masterstudium mit Auszeichnung abgeschlossen. Weiterlesen

Dudana Mazmanishvili Portrait und CD-Vorstellung

Zuweilen findet man in der Fülle von jungen Talenten und Neuerscheinungen in der klassischen Musikszene die besonderen Perlen, die in jeder Hinsicht anders sind und außergewöhnlich, sowohl was die Einspielung, als auch was den Interpreten betrifft. Die Rede ist hier von Dudana Mazmanishvili und ihrem neuen Schumann-Album. Die1980 in Tiflis geborene Georgierin gehört zu den Multitalenten unter den Hochbegabten. Ihr Klaviertalent wurde ihr quasi in die Wiege gelegt, denn ihre Mutter Tamar Apakidze unterrichtete sie bereits im Alter von drei Jahren. Weiterlesen

Inga Fiolia

Musizieren war immer etwas Natürliches für mich - erzählt Inga Fiolia, eine junge Pianistin aus Köln. Sie hat schon als kleines Kind die Musik im Blut. Inga war 3 Jahre alt, als ihr Vater am Klavier komponierte und sie dazu tanzend ein Liebeslied für ihre Mutter improvisierte:
„Mein Herz klopft friedlich, wenn ich dich lachend sehe liebe Mutter.“ Weiterlesen

Nino Girsiashvili & Allewelt Ensemble

Das Ensemble besteht aus den Musikern Nino Girsiashvili (Gitarre/Gesang), Alexander Meyen (Geige), Micha Wex (Drums/Percussion), Eela Soley (Saxophon/Querflöte) und Benjamin Trawinsky (Kontrabass). Die Musiker möchten die Welt der traditionellen- und Folkmusik mit neuem und jazzigen Ausdruck und Groove bereichern. Abseits der ausgetretenen Mainstream Pfade wird die Folkmusik von ihnen um neue Aspekte bereichert, ohne großen technischen Aufwand, aber aus großer Lebensfreude heraus leidenschaftlich vorgetragen.

Marialy Pacheco Portrait und Gespräch

Marialy Pacheco ist eine in Havanna geborene exzellente Jazzpianistin. Nach einer klassischen Musikausbildung auf ihrer Heimatinsel Kuba entdeckte sie bereits mit 15 Jahren eine Vorliebe für die Jazzmusik. Auf Grundlage traditioneller kubanischer Rhythmen entwickelte sie ihre individuelle musikalische Ausdrucksform, mit der sie das Publikum auf eine Reise in ihre Heimatstadt Havanna mitnimmt. Das erste Album war eine Produktion mit Roberto Fonseca. Danach begeisterte Marialy auf unzähligen nationalen und internationalen Bühnen ihre Zuhörer und produzierte weitere Alben. Weiterlesen

Bernice Ehrlich

Bereits im Alter von 5 Jahren begann Bernice Ehrlich Geige zu spielen. Von 1996 bis zum Jahr 2000 nahm Sie Klavierunterricht, um danach eine klassische Gesangsausbildung zu beginnen. Seit 2005 wird Sie von Tenor Franco Careccia ausgebildet. Breits seit ihrer Schulzeit wirkt Bernice in Opernaufführungen mit und inzwischen wird Sie sehr oft für private und öffentliche Veranstaltungen gebucht. Unter anderem hatte Sie bereits Auftritte am Teatro Sociale in Citadella, am Goethe-Institut in Paris und im Atlantis The Palm Hotel in Dubai. Neben ihrem klassischen Repertoire wie Mozart und Verdi widmet sich Bernice hauptsächlich der Musicalmusik; auch die großen Popklassiker wie z.B. Lieder von Whitney Houston gehören zu ihrem Repertoire. Neben dem Gesang befasst sich Bernice mit der Schauspielerei. Erfahrungen sammeln konnte Sie mit verschiedenen Rollen in diversen Fernsehproduktionen und 2010 nahm Sie an der Castingshow X-Factor teil. Dort konnte Sie gemeinsam mit Startrompeter Til Brönner arbeiten. Aktuell tourt Sie mit einer Musical-Operetten-Gala durch Deutschland.

Jung, hochbegabt und aufstrebend

Wir stellen hier junge, sehr talentierte Musiker*innen vor, die versuchen langsam aber stetig die Erfolgsleiter empor zu klettern. Ihre Leidenschaft für die Musik möchten sie zum Beruf machen und haben den festen Willen sich in der Haifischbranche des Musikgeschäfts zu behaupten.

Clara Clasen beschreibt mit ihrem akustischen Rock eine turbulente Innen- und Außenwelt. Mal laut und herausfordernd, mal weich und nachdenklich begleitet sie ihre Gedanken nur mit Gitarre und Stimme. Einflüsse aus Punk, Blues und Pop färben ihre Songs je nach emotionaler Perspektive und sorgen für eine vielfältige Klangerfahrung. Weiterlesen

39. Leverkusener Jazztage 5. bis 18. November 2018

An den Festivaltagen vom 05. bis 18.11.2018 hoffen die Veranstalter die Besuchermarke von 20.000 aus dem Jahr 2017 noch zu toppen. Die Chancen hierfür stehen nicht schlecht. Denn neben den ohnehin allseits bekannten und geschätzten internationalen Stars wie Gregory Porter und Anastacia erwartet die Musikliebhaber ein großes Aufgebot an renommierten und exzellenten Musiker*innen und eine Vielzahl hochtalentierter Nachwuchskünstler*innen aus den verschiedensten Genres, von Jazz über Pop/Rock bis hin zur Weltmusik. Weiterlesen

Tomasz Stanko, Deutsches Jazzfest, 2013

Polnischer Jazz

Tomasz Stańko, Polens bekanntester Jazzmusiker ist tot. Er starb am 29. Juli 2018 im Alter von 76 Jahren nach schwerer Krankheit in seiner Wahlheimat Warschau. Der über die Landesgrenzen bekannte Musiker galt als Begründer des europäischen Free Jazz. Der 1942 in Rzeszów geborene Tomasz Stańko lernte in seinem musikalischen Elternhaus zunächst Klavier und Geige. Er studierte an der Musikakademie in

Krakau. Foto: Von Oliver Abels (SBT) Eigenes Werk CC-BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), via Wikimedia Commons. Weiterlesen

Topic Drift Music

Der Vinyl-Boom setzt sich fort. 2016 wurden über 3 Millionen Langspielplatten verkauft, 40% mehr als im Jahr 2015. Der Anteil am gesamten Musikmarkt beträgt damit bereits 4,4%. In Köln (Ehrenfeld) haben sich einige junge Leute zusammengetan und die Topic Drift Music GmbH gegründet (Recordstore und Label). www.topicdrift-music.com Ein ausführliches Gespräch mit den Betreibern Lesen

Museale Erlebnisse

Museum für angewandte Kunst, Köln
Stadtmuseum, Köln
Museum Ludwig, Köln
Museum für Ostasiatische Kunst, Köln
Museum Schnütgen / Rautenstrauch-Joest, Köln
Museum Wallraf, Köln

Andy Warhol - Pop goes Art

„Andy Warhol - Pop Goes Art“, 1. September 2018  bis 24. März 2019 im Museum für angewandte Kunst in Köln (MAKK). Zu sehen sind von 144 Objekte, aus der Sammlung Ulrich Reininghaus sowie Leihgaben aus anderen Institutionen und Privatsammlungen aus dem Periode von 1949 bis 1987. MAKK präsentiert erstmals die bislang unveröffentlichte Kölner Privatsammlung von Ulrich Reininghaus. Von Andy Warhols produzierte Plattencover sowie zahlreiche Skizzen und Entwurfe. Weiterlesen

© Peter Gowland

Frauenbilder

„I try to make a nude look like she is got clothes on.
I prefer to cover, and glamorize and make things exciting.“ Peter Gowland

Ich besuche gerade das Museum für angewandte Kunst in Köln. An der Wand hängen überwiegend Darstellungen von Frauen. Junge Frauen, die bestimmte Posen vor der Kamera einnehmen. Das ist Pin-Up-Photographie. Peter Gowland, amerikanischer Photograph (3. April 1916 – 17. März 2010) wird wohl zurecht von vielen als Amerikas Nummer 1 des „Pin-Up-Styl“ bezeichnet. Weiterlesen

Basquiat und Du

Wer die coolsten Graffiti Nachrichten New Yorker Straßen sehen will, sollte unbedingt in Frankfurt die Kunsthalle Schirn besuchen. Arbeiten von Jean Michael Basquiat, einem der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts, sind bis 27 Mai 2018 dort zu sehen. So viele Leihgaben aus internationalen Museen und privaten Sammlungen von Basquiat waren noch nie in Deutschland ausgestellt Schirn zeigt über 100 Werke von Basquiats selbstgemalten Postkarten, Malereien auf Türen, Fensterrahmen und riesigen Leinwänden, die wirklich „Boom“ machen in den Köpfen der Besucher. New York in den 1970-80 Jahren erlebt man hautnah. Weiterlesen

"Das ABC des polnischen Designs"

In Berlin ist im Polnischen Kulturinstitut vom 19.10. bis 12.11.2017 die Ausstellung " Das ABC des polnischen Designs“ bei freiem Eintritt zu sehen. Die spannende Ausstellung zeigt 100 Jahre polnisches Design in 100 Exponaten mit interessanten Ansätzen. Hundert Jahre polnisches Design in genauso vielen Objekten darzustellen, ist ein ambitioniertes Unterfangen, denn schließlich hat jedes dieser Exponate seine ganz eigene Geschichte und die des jeweiligen Designers zu erzählen. Weiterlesen

Von der Heydt-Museum

Die große Nachfrage hat das Von der Heydt-Museum Wuppertal, Turmhof 8, bewegt die derzeit laufende Ausstellung „Paula Modersohn-Becker - Zwischen Worpswede und Paris“ bis 24. Februar 2019 zu verlängern. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Rijksmuseum Twenthe in Enschede/Niederlande. „Durch die zusätzlichen sieben Wochen hoffen wir, dass noch mehr Interessierte die Gelegenheit haben, diese bemerkenswerte Ausstellung zu sehen, die bei Besuchern wie Presse gleichermaßen gut ankommt“, sagt Museumsdirektor Dr. Gerhard Finckh. Die Ausstellung haben bisher über 28.000 Besucher gesehen, 700 Führungen wurden bereits gebucht. Die Schau legt den Fokus auf Paula Modersohn-Beckers Reisen zwischen dem Künstlerdorf Worpswede und Paris. In der berühmtesten Künstlermetropole sie ließ sich von den neuesten französischen Strömungen inspirieren und entwickelte dabei ihren eigenen Stil. Ihrer Malerei zeichnet sich aus durch Klarheit und Einfachheit des Ausdrucks. Weiterlesen

C/O Berlin Wim Wenders. Sofort Bilder

Die gemeinnützige Stiftung C/O Berlin zeigt im Ausstellungshaus für Fotografie seit dem Jahr 2 000 immer wieder Überraschendes. Eine solche kulturelle Perle ist auch die Ausstellung „Wim Wenders Sofort Bilder“. die im Amerikahaus noch bis zum 23. September 2018 zu sehen ist. Wim Wenders, der große Ästhet und eine Polaroid-Kamera? Mit all ihren vermeintlichen technischen und künstlerischen Beschränkungen? Weiterlesen

Visuell gestaltet

Portraits durch Portraits

Die Suche nach...
Der ältere Mann mit den roten Blumen in der Hand sucht auf den Straßen in Tiflis (Georgien) nach Frauen, Männern, die seine Blumen kaufen. Mariam, die damals vor zehn Jahren in Tiflis wohnte, sucht nach Farben, nach Kreativität. Sie will malen und in der Academy of Art studieren. Aber die Suche endet nicht in Malerei, sondern in der Fotografie. Mariam sieht diesen älteren Mann mit roten Blumen öfter und ist inspiriert von seinen großen warmen Augen - und ein Schnappschuss, die erste Aufnahme, ist da - Jede seiner einzelnen Falten beschreibt, dass Georgien ein altes Land ist, welches immer wieder versuchte auf dem Weg zur Freiheit jung und revolutionär zu bleiben. Weiterlesen

Ansgar Skiba - Natur

Der in Düsseldorf lebende Maler Ansgar Skiba beschäftigt sich in seinen Arbeiten seit Mitte der 1990er-Jahre mit dem Thema Natur. Die bildfüllend dargestellten Motive von Gletschern, Wellen, Seen, Gebirgslandschaften, Wäldern und Gärten transformieren die natürlichen Energien in Farbenergien und schildern so die verschiedenen Zustände des Lebenselixiers Wasser, Licht, dem Wachsen und Funkeln der Natur.

Aktuelle Präsentation: Ausstellung ANSGAR SKIBA - Im Garten der Farben, Städtische Kochsmühle Obernburg, Untere Wallstraße 10, 63785 Obernburg/Main, 26. Oktober bis 20. November 2018. Weiterlesen

public domain, Wilhelm Sasnal in der
Galerie Raster, Warschau

Wilhelm Sasnal

Der polnische Maler Wilhelm Sasnal wurde 1972 in Tarnów /Polen geboren. Zunächst studierte er 1992-1994 an der Krakauer Technischen Universität Architektur. Anschließend nahm er ein Studium der Malerei an der Akademie der Schönen Künste in Krakau auf, das er 1999 abschloss. Der in Krakau lebende und arbeitende Maler gehört zu den zahlreicher werdenden zeitgenössischen polnischen Künstlern, die den Sprung hin zu Ausstellungen in westlichen Museen und die Aufnahme in renommierte Sammlungen wie die der Schweizer Fondation Beyeler schafften.

Aktuelle Präsentation: Bis zum 3. September 2017 werden im Rahmen der Beyeler Collection/Remix Exhibition zehn Werke Sasnals ausgestellt. Fondation Beyeler Baselstrasse 101, 4125 Riehen Schweiz Weiterlesen

Die Kartenspieler, 2012 © Paulis Postažs, NordArt

Paulis Postažs

Der lettische Maler Paulis Postažs wurde 1976 im Seebad Jurmala geboren und lebt mit seiner Frau und den beiden Töchtern in der lettischen Hauptstadt Riga. Von 1987–1994 besuchte er die Rozental-Kunstschule in Riga. Danach absolvierte er von 1994 bis 2000 ein Masterstudium in Malerei an der Kunstakademie in Riga. Seit 1992 sind die Werke des lettischen Malers in Einzelausstellungen zu sehen.

Aktuelle Präsentation: Werke von sind bei der Ausstellung der NordArt noch bis zum 8. Oktober 2017 zu sehen, Kunstwerk Carlshütte, Am Ahlmannkai, 24782 Büdelsdorf Weiterlesen

Marius Singer

Marius Singer wurde 1959 in Bergisch Gladbach geboren, lebt und arbeitet heute in Erpel. Er absolvierte ein Studium Freie Kunst an der Fachhochschule für Kunst und Design in Köln. Studienaufenthalte führten ihn nach Frankreich, Italien, Australien und Südafrika. Singer wurde mit einer Vielzahl von Stipendien und Kunstpreisen ausgezeichnet. Mittlerweile sind seine Werke weltweit in Kunstsammlungen zu finden.

Das ausführliche Gespräch mit Herrn Marius Singer Lesen

Zipora Rafaelov

Zipora Rafaelov wurde in Israel geboren, lebt und arbeitet seit 30 Jahren in Düsseldorf, wo sie auch ihre Ausbildung an der Kunstakademie abschloss. Sie ist in Deutschland, aber auch international für ihre unverwechselbare Bildsprache bekannt, in der skulpturale und grafische Elemente miteinander in Beziehung gesetzt werden. Weiterlesen

Aktuelle Präsentation: Schnittstelle Cut-out trifft Schattenriss, Gemeinschafts-/Sonderausstellung im Museum August Macke Haus, Bonn
06.07. bis 04.11.2018 www.august-macke-haus.de/ausstellung/sonderausstellung

Mati Karmin

Der wohl bekannteste zeitgenössische estnische Bildhauer Mati Karmin wurde 1959 in Tartu geboren. In Tallinn studierte er am Staatlichen Kunstinstitut der Estnischen Sowjetrepublik Bildhauerei und war von 1986 bis 1997 Dozent an der Estnischen Kunstakademie. !988 war er dem estnischen Künstlerverband beigetreten und war von 1992-1995 dessen Präsident. Im Jahr 2000 nahm der seine Unterrichtstätigkeit an der Höheren Kunstschule in seiner Heimatstadt Tartu auf, seit 2001 ist er dort Professor. Weiterlesen

Broniatowski, Figuren Schwarz
By MichHerr - Own work, CC BY 3.0

Karol Broniatowski

Der Bildhauer Karol Broniatowski wurde am 23. April 1945 in Łódź geboren. Seine jüdischen Eltern waren durch die Flucht in die Sowjetunion dem Holocaust entgangen. Die Familie übersiedelte bald nach Warschau. Dort wuchs Karol auf und begann 1964 an der Akademie der Bildenden Künste Bildhauerei zu studieren. Das Studium schloss er 1970 als Meisterschüler von Jerzy Jarnuszkiewicz ab.

Präsentation: Werke von Karol Broniatowski befinden sich u.a. in den Sammlungen der Kunsthalle Mannheim, Moltkestraße 9, 68165 Mannheim und des Kupferstichbaninetts Berlin, Matthäikirchplatz, 10785 Berlin. Weiterlesen

Schwingungssymphonie

(...) Man muss eine Geduld haben, nicht zu viel Erwartungshaltung, sondern irgendwo dem Wasser den Raum lassen und die Möglichkeit geben, irgendwie zu antworten. Ich sage ganz bewusst zu antworten und nicht zu reagieren. (...)  A. Lauterwasser Wasserforscher. Weiterlesen

In jedem Würfel steckt eine Kaaba

Stelle Dir eine riesige schwarze Kubus-Skulptur vor. Was nimmst Du wahr oder wie nimmst Du es wahr? Wie einen Würfel, ein Quadrat oder eine Kaaba? „(...).Toll ist doch, dass in der Skulptur alles drin steckt. Es handelt sich um eine universelle Form, die frei ist für alle Interpretationen und kulturübergreifend fasziniert.(...)“ Gregor Schneider Weiterlesen

Gesellschaft und Kultur

Manchmal dauern auch schöne Dinge etwas länger. So erstreckt sich das „Deutsch-Georgische Jahr“ unter dem Motto „Zukunft erben“ dann auch von April 2017 bis Oktober 2018; ein Kulturjahr, das zeitgleich in Georgien und Deutschland gefeiert wird. Am Mittwoch, den 26.04.2017 fand die Auftaktveranstaltung im Weltsaal des Auswärtigen Amtes in Berlin im Beisein des deutschen Außenministers Sigmar Gabriel und seinem georgischen Amtskollegen Mikheil Janelidze statt. Geplant sind in beiden Ländern über 130 gemeinsame Veranstaltungen und Projekte. Die Intensität und Vielfältigkeit des deutsch georgischen Verhältnisses wird dargestellt durch zahlreiche kulturelle Events, wie Konzerte, Theateraufführungen, Ausstellungen und Lesungen, sowie Wirtschaftsforen und gemeinsam entwickelte Vorhaben aus Wissenschaft und Bildung oder auch des Sports. Eines der Höhepunkte dürfte die Teilnahme Georgiens als Ehrengast an der weltgrößten Buchmesse in Frankfurt 2018 sein. In den Beziehungen beider Länder sollte auch gewürdigt werden, dass vor 200 Jahren die ersten deutschen Siedler in Georgien angekommen sind, vor 25 Jahren wieder diplomatische Beziehungen zwischen Deutschland und Georgien aufgenommen wurden und sich 2018 die Anerkennung der ersten georgischen Republik zum 100. Mal jährt.

Die Mentalität passt zur Architektur

- Woher kommen Sie?
- Aus Georgien.
- Aha, aus der ehemaligen Sowjetunion.

Meine Gesichtszüge ändern sich. Oh, ich kann diesen Satz nicht mehr hören. Wieso ist mein Land so unbekannt, dass es immer mit Russland assoziiert wird? Die Sowjetunion ist doch längst tot. Selbst zu Sowjetzeiten haben wir als Amtssprache Georgisch behalten, im Vergleich mit den anderen Sowjetrepubliken. Wir haben immer eine eigene Sprache und eigene Schifft gehabt, die sehr alt ist. Weiterlesen

Polen: Kulturrevolution der PiS-Regierung?

Seit nunmehr fast zwei Jahren ist in Polen die PiS-Regierung im Amt und betreibt eine nationalkatholische Wende im Land. Die Fäden der Regierungspolitik zieht der Parteivorsitzende Jarosław Kaczyński, der selbst kein Regierungsamt innehat. Die Beschränkungen des polnischen Verfassungsgerichts, die Einschränkungen bei der Versammlungsfreiheit und die Mediensäuberungen sind auch westwärts der Oder bekannt. Doch längst sind auch die Kultur und die Kulturschaffenden von einer neuen Kulturpolitik nach PiS-Richtlinien betroffen. Weiterlesen

Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche

Ab dem 1. Januar 2017 dürfen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in ihrer Freizeit kostenlos das Museum für Moderne Kunst, Frankfurt/Main (MMK 1, 2, 3) besuchen. Ebenso zahlen alle Studierenden der Goethe Universität Frankfurt/Main weiterhin keinen Eintritt. Das MMK ist eine von zwölf städtischen Kulturinstitutionen, die Teil des kostenlosen Angebots für junge Menschen in Frankfurt sind. Eine Maßnahme, die generell bundesweit an allen Kulturstätten Nachahmung finden sollte, um junge Menschen, denen oft die finanziellen Mittel für Eintrittsgelder fehlen, frühzeitig mit der kulturellen Vielfältigkeit in Berührung zu bringen und für Kunst zu begeistern. Schlicht und einfach ihnen einen wichtiger Baustein für die Persönlichkeitsentwicklung bereit zu stellen.

Charakteristisches

Interview-Serie über Gewohnheiten

Wieso Gewohnheiten? Weil sie einfach viel Platz in unserem Leben einnehmen. Irgendwann habe ich in der Wochenzeitung "Die Zeit" gelesen, dass die Gewohnheiten zwischen 30-50 % unseres täglichen Handels bestimmen (Bas Verplanken, Professor für Sozialpsychologie an der University of Bath, England). Der Duden definiert Gewohnheit als „durch häufige und stete Wiederholung selbstverständlich gewordene Handlung, Haltung, Eigenheit; etwas oft nur noch mechanisch oder unbewusst Ausgeführtes.“ Weiterlesen

Unsere Empfehlung Veranstaltungstipps

Unsere Geschichte. Deutschland seit 1945 Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
Museumsmeile – Willy-Brandt-Allee 14, 53113 Bonn
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 9:00 bis 19:00 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertage 10:0 bis 18:00 Uhr, Eintritt frei. www.hdg.de
Auf über 4.000 qm wird die deutsche Zeitgeschichte nach Kriegsende zum „Anfassen“ und aktuell präsentiert, mit individuellen Betrachtungen und im internationalen Zusammenspiel. Themenbereiche/Epochen: „1945 - 1949 Last der Vergangenheit und Teilung Deutschlands“, „1949 - 1955 Jahre des Aufbaus in Ost und West“, „1955 - 1963 Kalter Krieg und Vertiefung der Teilung“, „1963 - 1974 Kontinuität und Wandel“, „1974 - 1989 Neue Herausforderungen“, „1989 bis heute Deutsche Einheit und globale Herausforderungen“. Im Prinzip sollte ein Besuch der Ausstellung schon als staatsbürgerliche Pflicht angesehen werden.

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