Von der Heydt-Museum, Wuppertal - Ausstellungen 2016/17/18

Die Ausstellungen des Kunstmuseums der letzten 10 Jahren erfuhren hierzulande, aber auch international, große Beachtung. Sie wurden von Kunstkritikern mehrfach zur „Ausstellung des Jahres“ gekürt, wie die Präsentation zu Monet (2009), Bonnard (2010), Sisley (2011), „Der Sturm“ (2012), Pissaro (2014) und „Weltkunst – Von Buddha bis Picasso“ (2015). Der Weg wurde mit der Ausstellungsreihe zum französischen Impressionismus mit einer Zusammenschau von Degas und Rodin konsequent weiter gegangen (25.10.2016 - 26.02.2017). In dieser Ausstellung „Degas & Rodin – Wettlauf der Giganten zur Moderne“, sind erstmals die Werke der beiden Impressionisten miteinander in Beziehung gesetzt worden. Rodin war mehr Bildhauer und Degas malte und zeichnete vorwiegend. In den Werken der zwei Franzosen, die beide in diesem Jahr 100. Todestag haben, sind dennoch einige Parallelen zu erkennen. Sie beschäftigten sich mit ähnlichen Themen, wie Tänzerinnen, Pferden und Reitern, auch ließen sie sich von den damaligen Errungenschaften der Fotografie in ihren Bewegungsstudien beeinflussen. Zu sehen waren insgesamt 270 Werke, 100 von Rodin, 90 von Degas und 80 anderer Künstler aus dieser Epoche. 80.000 Besucher, mehr als erwartet, haben diese Schau gesehen.

Wir möchten nun noch auf die hochinteressanten Ausstellungen in 2017/18 hinweisen:

Von der Heydt-Museum, Turmhof 8, 42103 Wuppertal
Adolf Erbslöh - der Avantgardemacher
11.04. bis 20.08.2017
Edouard Manet
24.10.2017 bis 25.02.2018
www.von-der-heydt-museum.de

Adolf Erbslöh, Mädchen mit rotem Rock, 1910 Von der Heydt-Museum, Wuppertal
Edouard Manet, Die Reiterin, um 1882 © Museo, Thyssen-Bornemisza, Madrid

Von der Heydt-Kunsthalle, Geschwister-Scholl-Platz 4-6, 42275 Wuppertal
Holmead - Malerei
19.02. bis 07.05.2017
Tobias Zielony - Video, Foto
10.09.2017 bis 14.01.2018
www.von-der-heydt-kunsthalle.de

Tobias Zielony, Untiteld, 2015 The Citizen © Tobias Zielony Courtesy of Tobias Zielony und KOW, Berlin
Holmead, Colette, 1970 Sammlung Dr. Gabriele Dilla-Gerns und Roland Gerns